Jeder deutsche Bürger ist – potentieller Terrorist

Für Polizei und Gesetz sollten alle gleich sein. Für die Düsseldorfer Polizei sind manche gleicher, besonders wenn sie einen Migrationshintergrund haben.

Das Düsseldorfer Rheinbad musste in den letzten Wochen mehrfach nach anhaltenden Randalen geräumt werden. Jugendliche mit augenscheinlich nordafrikanischen Migrationshintergrund traten derart aggressiv auf, dass trotz Großaufgebot von Polizei und Ordnungskräften dreimal nur eine komplette Räumung als Lösung gesehen wurde.

Anfang August wurde die Polizei wiederum gerufen und rückte mit zehn Streifenwagen an ,weil eine Gruppe Menschen die angab, dass sie „aufpassen wolle“ Einlass begehrte. Sie scheiterte aber an der Grenzkontrolle, die Ordnungsamt und Betreiber kurzerhand von der EU Außengrenze an die Bädertore verlegt haben. Über die selbstberufenen Aufpasser waren sie offenbar nicht glücklich, und riefen die Polizei. Die rückte sogleich mit zehn Streifenwagen an. Und nahm, vermutlich weil sie nun mal da war, die Verfolgung und Personalien der Deutschstämmigen Möchtegernaufpasser auf.

„Eine Gruppe von etwa 50 Erwachsenen sei am Sonntagnachmittag nicht in das Bad hereingelassen worden und habe darüber ihren Unmut geäußert, teilte die Polizei mit. Mit zehn Streifenwagen seien Beamte vor Ort gewesen und hätten die Personalien von 36 Personen aufgenommen, die inzwischen zu einer Haltestelle weitergezogen seien. „Die Leute gaben an, im Rheinbad aufpassen zu wollen, damit alles ruhig bleibt“, sagte der Polizeisprecher. Zu Straftaten ist es durch die Gruppe vor dem Rheinbad laut Polizei am Sonntag nicht gekommen. „

httpss://www.welt.de/vermischtes/article197970403/Duesseldorfer-Freibad-Wieder-Einsatz-im-Rheinbad-wegen-selbsternannter-Aufpasser.html

Es ist seltsam, dass die Personalien einer Gruppe Menschen aufgenommen wurden, die sich offenbar außer einigen Unmutsäußerungen und einer wahrscheinlich „falschen“ Meinung nicht zuschulde kommen liesen, und sich bereits vom Ort des Geschehens entfernt hatten. Es wird es noch seltsamer, wenn die diesbezüglichen Aktionen der Polizei in Bezug auf die Randalierer, durch deren Aktionen das Bad geräumt werden musste betrachtet werden. Eine Bande von 60 Jugendlichen die offenbar bereits an den vorhergehenden Randalen beteiligt war, macht erneut Zoff, bedroht das Personal und es wurde Ein!! Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Bei den Randalen am letzten Juniwochende wurden von ganzen zwei Personen die Personalien aufgenommen.

“ Nach Polizeiangaben hatten sich mehrere Hundert Jugendliche und junge Männer zusammengerottet. Von ihrer Sprache und ihrem Aussehen her seien viele von ihnen nordafrikanischer oder arabischer Herkunft gewesen, hatte ein Polizeisprecher damals gesagt. Es seien allerdings nur von zwei Männern die Personalien aufgenommen worden – wegen Beamtenbeleidigung. „

httpss://www.t-online.de/nachrichten/panorama/kriminalitaet/id_86167326/rheinbad-in-duesseldorf-60-jugendliche-machen-stress-im-freibad-raeumung.html

Für die Düsseldorfer Polizei scheinen handfeste Bedrohungen von Leib und Leben Dritter und fortlaufende Randale weniger bedrohlich zu sein als ein Rückzug nach Unmutsäußerung ohne begangene Straftaten, Randale und Räumung des Bades.

Böse Zungen könnten behaupten, die grundlose Aufnahme der Personalien dient einem in der früheren DDR bereits durch Staatssicherheit und Staatsorgane eingehend erprobten Konzept um Personen mit unliebsamen Meinungen zu verunsichern und einzuschüchtern. Möglicherweise sind das aber nur Verschwörungstheorien und die Polizei wollte das Aufnehmen von Personalien in ungefährlicher Umgebung üben, nachdem sie immer wieder Gewalt und Straftäter mit Migrationshintergrund aus Deeskalationsgründen, oder weil sie nicht rassistisch erscheinen wollte unerkannt davonziehen lies.

Sicher dürfte indes sein, dass Grundrechte „schon länger hier lebender“ am Düsseldorfer Rheinbad mit tätiger Hilfe der Düsseldorfer Polizei baden gehen. Auch wenn das reale Baden dort mitunter beschwerlich ist.

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