Eisessen in Würselen wird härter geahndet, als dealen im Görlitzer Park.

Würselen Nordrhein-Westfalen: Im Nordrhein-Westfälischen Würselen soll ein Paar 400 Euro Strafe zahlen, weil die Bank, auf die es sich zum Eis-Essen gesetzt hat, zu nahe an der Eisdiele stand.

Das Paar hat nichts falsch gemacht, Abstand zu anderen gehalten. Das einzige Vergehen bestand darin, dass die öffentliche Bank auf die sich das Paar zum Eis essen gesetzt hat, weniger als 50 Meter von der Eisdiele entfernt stand.

Berlin Görlitzer Park: Die BZ berichtet: „Im Görli kontrolliert die Polizei jetzt Kinder statt Dealer“. Die Polizei geht gegen drei Fußball spielende Kinder aufgrund der Corona Regeln vor, unternimmt aber scheinbar nichts gegen Dealer die „im vorgeschriebenen Abstand“ zueinander stehen.

Und selbst die Dealer im Park hielten sich Dienstag an die verhängten Maßnahmen zur Eindämmung des Virus. Sie standen nur einzeln, mit großem Abstand an den Park-Wegen.

https://www.bz-berlin.de/berlin/friedrichshain-kreuzberg/im-goerli-kontrolliert-die-polizei-jetzt-kinder-statt-dealer

Der Berliner Kurier berichtet, dass die Dealer im Görlitzer Park ihre Sicherheit vor dem Coronavirus besorgt sind. Die Berliner Polizei fürchten sie allerdings nicht.

Auffällig: Mehrere der Dealer stören sich zwar nicht an der ebenfalls im Park anwesenden Polizei. Dafür scheinen die Männer Angst vor dem neuen Virus zu haben.

Von der „normalen“ Polizei wurden die auch in eigentlich verbotenen Gruppen herumstehenden Dealer zudem weitestgehend in Ruhe gelassen.

https://www.berliner-kurier.de/kriminalitaet/dealer-im-goerlitzer-park-verkaufen-ihren-stoff-aus-angst-vor-corona-jetzt-mit-handschuhen-li.80730

Die Staatsmacht geht mit drakonischen Strafen gegen einsames Sitzen auf der Parkbank vor, für alleine Joggen im Park, Poizei-Brutalität gegen Zuschauer genehmigter Demonstrationen, einschließlich hemmungsloser Polizeigewalt gegen Rentner. Museen, Theater, Zoos, Konzerthallen, Restaurants, Hotels, Bars, Diskotheken, Biergärten: geschlossen.

Das gilt aber offenbar nicht für alle. Im „besten Deutschland was wir je hatten, ist es mittlerweile eine Frage der jeweiligen Zielgruppe, ob und wie geahndet wird. Einfache Bürger = Hart und hemmungslos. Bürger mit Migrationshintergrund = Besser nicht.

Die Ungleichbehandlung betrifft allerdings nicht nur Drogendealer und einsame Banksitzer. Während im pre-sozialistischen Thüringen die Polizei pro Person 200 Euro Bußgeld von Minderjährigen kassiert, bleibt der Massenandrang von 300 Gläubigen beim Gebetsruf einer Moschee , oder am Flughafen Düsseldorf beim Abflug in die Türkei folgenlos.

Das der deutsche Michel nicht einmal zum einkaufen die Grenze zum nahe gelegenen Supermarkt im benachbarten Bundesland überschreiten darf, während türkische Migranten zum Ramadan in die Türkei fliegen ist eine andere Geschichte, aber passt zur Gesamtsituation.

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