Der Spiegel – oder wenn ein Brandstifter „Feuer“ schreit.

Der Spiegel entdeckt das es Persönlichkeitsrechte gibt. Spiegel Autor Christian Buß sorgt sich geradezu rührend um Persönlichkeitsrechte der Hamburger Linksterroristen und Krawallmacher. Einschließlich folgender Rechtsbelehrung des Spiegel Autors.

Lustigerweise genau der Spiegel, der sich 2014 die Fotos der Opfer von MH17 aus sozialen Netzwerken und von Internetseiten zusammengestohlen hat um sie für eine politische Kampagne gegen Russland zu missbrauchen. Natürlich ohne sich um Urherber oder Persöhnlichkeitsrechte zu kümmern.  Das aus den Opferfotos zusammengestellte Titelblatt des Heftchens erinnerte in Machart und Aussage stark an eine Zeitschrift aus der Zeit zwischen 1939 und 1945. Ob die Opfer damit einverstanden gewesen wären, oder ihre Angehörigen mit dem brutalen eindringen in ihre Privatspähre einverstanden waren interessierte die Spiegel Verantwortlichen natürlich nicht im geringsten. Sie sind ja auf der guten Seite der Macht und dürfen das.

Andere dürfen das nicht. Deshalb empört sich  Spiegel Autor Christian Buß das sich das Boulevardblatt Bild-Zeitung verhält wie ein Boulevardblatt. Montags mit einem Fahndungsaufruf samt Bild des vermenitlichen Täters startet, und am Dienstag bereits einen ersten Erfolg meldet.

In der folgenden Rechtsbelehrung gibt es einen netten Exkurs über Persönlichkeitsrechte und das die Unschuldsvermutung gelte. Das mag sein. Und aus Spiegel Sicht ist sicher völlig logisch, dass eine Person die mit Steinen oder Flaschen Richtung Polizei wirft, oder mit einem Arm voll geklauter Waren aus einen verwüsteten Laden kommt unschuldig ist bis zweifelsfrei erwiesen ist das sie die Polizei mit Seinene beworfen hat oder Waren aus zerstörten Läden geplündert.

Leider erschließt sich die Logig wahrscheinlich nur Spiegel Autoren oder eifrigen Spiegel Lesern die nichts anderes konsumieren. Sicher entscheiden letztendlich Gerichte über Schuld oder Unschuld und die daraus folgenden Konsequenzen. Und wenn der Spiegel ein seriöses Medium wäre das konsequent Pressekodex, Persönlichkeits und andere Rechte beachtet, eine ausgewogene wahrheitsgemäße Berichterstattung und insgesamt guten Journalismus betreibt, ja dann wäre die Aufregung verständlich. Aber so ist es nur Werfen mit Steinen im Glashaus, oder das rufen eines Brandstifters der mit dem Finger auf einen anderen zeigt und „Brandstifter“ ruft.

 

 

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